Wissenswertes über das Grillen

Fotolia_111949513_XS_copyright.jpgZum Sommer und der Sonne gehört das Grillen einfach dazu. Doch, die wenigsten wissen das es Regeln gibt über das wo, das wie oft und das wie lange.

Wo darf gegrillt werden

Wohnt man in der Stadt und hat keinen eigenen Balkon oder Garten muss zum grillen auf öffentliche Plätze ausweichen. Das können Parks, Grünanlagen oder Wiesen sein. Für diese sind meist die Kommunen verantwortlich und müssen zum grillen freigegeben sein. Man sollte darauf achten das der Grill genug Abstand zur Rasenfläche hat, damit die Grünfläche nicht beschädigt wird. Einweggrills, die man auf den Boden stellt sind somit also verboten. Das ein offenes Feuer schon aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt ist, sollte jedem Freiluftgriller klar sein. Eine andere Regel für das Grillen auf öffentlichen Flächen ist, dass man starken Rauch vermeiden sollte.  Das Feuer muss so klein wie möglich gehalten und immer beaufsichtigt werden.  Ebenso wichtig ist es genug Sicherheitsabstand zu Bäumen, Büschen und Wohnanlagen zu halten. Damit das Ordnungsamt keine Bußgelder verhängen muss, sollte jeder am Ende noch seinen Müll einsammeln und mit nach Hause nehmen.

Wie oft darf gegrillt werden

Wie oft man seinen Grill anwerfen darf, ist abhängig davon wo man dies tut. Steht der Grill auf einem Balkon oder der Terrasse eines Mehrfamilienhauses, hängt es sehr davon ab in welcher Stadt man wohnt. Am besten man erkundigt sich wie es in dem eigenen Wohnort erlaubt ist. Hier gibt es sehr unterschiedliche Regeln, von 3x im Jahr, über 1x im Monat bist zu immer wann man will solange sich kein Nachbar gestört fühlt. Hat man einen eigenen Garten oder Haus, dann darf man fast tun wann und wie oft man will. Auch hier sind immer die Nachbarn zu beachten die man durch zum Beispiel den Geruch belästigen könnte. Zwischen 22:00 Uhr und 00:00 Uhr sollte man den Grillabend aber in jedem Fall beendet haben.


Auch komplette Verbote sind möglich

Wohnt man in einem Mietshaus, kann es im Mietvertrag oder der Hausordnung ohne Ausnahme verboten sein zu grillen. Ignoriert man dieses Verbot, darf der Vermieter nach Abmahnung das Mietverhältnis kündigen. Die Hauptgründe dafür sind, dass Rauch und Wärme in Nachbarwohnungen ziehen kann. Vielleicht kann man sich auf einen Gasgrill oder Elektrogrill einigen, so das nur Essensgerüche entstehen.