2017 kommt der Intelligente Stromzähler

Fotolia_115800655_XS_copyright.jpgDer Gesetzentwurf zur Digitalisierung der Energiewende wurde Ende 2015 vom Bundeskabinett beschlossen. Das Ziel dieses Entwurfes ist es, dass nach und nach alle Stromverbraucher mit intelligenten Maßsystemen ausgestattet werden. Das bedeutet einige Veränderungen, denn die sogenannten Smart Meter tragen die Messdaten direkt nach draußen. Es können damit Details, wie zum Beispiel Stromfresser erkannt werden. Über einen Bildschirm kann der Kunde seinen aktuellen Verbrauch an und kann somit womöglich sein Verhalten ändern
 

Der Smart Meter

Er wird an ein Kommunikationsnetz angeschlossen und kann somit alle Daten sofort direkt an den Stromversorger übertragen. Der kann dann mit den gewonnenen Daten das Netz sowie die Ressourcen besser steuern. Das heißt auch, dass niemand mehr vor Ort die Zählerstände ablesen muss. Verbrauchern werden nun vierteljährlich ihre Verbrauchsdaten zur Verfügung gestellt, so können diese den Verbrauch kontrollieren und besser steuern.
 

Gibt es eine Pflicht?

Großkunden werden ab 2017 verpflichtet sich mit einem Smart Meter auszustatten. Das bedeutet, alle Kunden mit einem jährlichen Verbrauch ab 10.000 Kilowattstunden sind beim ersten Schritt dabei. Alle Privathaushalte mit einem Verbrauch ab 6000 Kilowattstunden wird der Smart Meter erst ab 2020 zur Pflicht. Bei alle anderen entscheidet der Stromlieferant darüber ob der Kunde damit ausgestattet wird.
 

Datenschutz

Theoretisch können die Smart Meter im Viertelstundentakt Messdaten erfassen und aufschlüsseln. Das bedeutet, sie können angeschlossenen Geräte erkennen und erkennen wann die Waschmaschine läuft oder um welche Zeit Fernsehen geschaut wird und so der Tagesablauf des Kunden fast genau nachvollzogen werden.
 

Wer zahlt?

Der Kunde muss den Einbau, sowie das Gerät selbst bezahlen. Da es für einige verpflichtend wird, kommt man um diese Kosten nicht herum. Auch nicht, das man seine Daten zur Verfügung stellt.